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Schlechte Nachrichten aus Ludwigsburg – gibt es ein Happy End?

03.03.2022

Allen Bürgern unserer Gemeinde und einer Unzahl von Touristen dürfte dieser Anblick im linken Bild seit vielen Jahren bestens vertraut sein. Gemeint ist der Storchenhorst auf dem Weissenbornschen Mausoleum in Ludwigsburg. Seit 1965 war er die Heimstadt der Glücksvögel auf dem Giebeltürmchen der neugotischen Grabkapelle und in jeder Storchensaison ein spannender Blickfang. Wie schon berichtet, wurde, hat das Sturmtief Nadine kürzlich das Giebeltürmchen mit samt dem Storchenhorst von seinem Sockel geweht.
Ein trauriger Anblick, wie das Bild unten zeigt, herrscht seitdem und eine große Sorge um den Fortbestand der Wohnstatt von Meister Adebar in Ludwigsburg. Während das Giebeltürmchen Denkmal gerecht wieder aufgemauert werden soll, erteilt die Denkmalbehörde für die Wiedererrichtung des Storchenhorstes auf dem unter Denkmalschutz stehenden Mausoleum von 1845 keine Genehmigung. Wie dadurch jetzt heraus kam, errichteten die Störche 1965 sozusagen einen „Schwarzbau“. Große Hoffnung setzt die Gemeinde in die nun gefundene Lösung, neben das Mausoleum einen Betonmast mit der alten Nisthilfe aufzustellen. Dabei muss nun schnell gehandelt werden, denn nach der Statistik kommt der erste Storch in Ludwigsburg zwischen dem 01. und 06 April jeden Jahres. Und dann wird es spannend, ob Er oder menschlich gedacht vielleicht eher Sie, den neuen Standort akzeptiert.

 

 

D. Nie.

ohneTürmchen

 

 

Bild zur Meldung: Störchennest